Herzhand (2021)

 

Der Roman erscheint im Mai 2021 im Berliner Verlag PalmArtPress, 220 Seiten, Hardcover, 24 Euro

 

Klappentext:

Helge ist Linkshänder, lustvoll malt und kritzelt er mit seiner linken Hand, doch in der Schule wird er umerzogen. Dennoch bleibt das Schreiben seine Leidenschaft und er versucht in jungen Jahren als Autor zu reüssieren. Nach der Veröffentlichung zweier Romane mit nur mäßigem Erfolg sieht er sich erneut zu einer Kehrtwende gezwungen. Er gibt sein eigenes Schreiben auf und lektoriert von nun an Fremdtexte für eine Service-Agentur. Doch die linke Hand, die wilde, die starke, meldet sich zurück, Helge gibt ihr nach und beginnt zaghaft mit der linken Hand die Geschichte seiner großen Liebe Elena und ihrem Selbstmord aufzuschreiben. Am Ende fragt er sich: Soll ich mich noch einmal durch den Dschungel des Literaturbetriebs kämpfen? Die Kälte gesättigter Lektoren und Verleger ertragen? Seine Herzhand sagt ja.

 

Die Autorin Tanja Dückers schreibt zum Roman: „Volker Kaminskis Beschreibungen verschiedener Berliner Kulturzirkel sind überaus treffend. Eine warme Ironie, falls es so etwas gibt, durchzieht den Roman, dem es auch an Spannung und kompositorischer Stärke nicht fehlt. Fazit: Lesenwert für alls Linkshänder und Rechtshänder, Künstler wie Kulturszene-Geschädigte, Berlinfreunde und -feinde. Es gibt keine Ausrede, diesen tollen Roman nicht in die eine oder andere Hand zu nehmen.“

Der Autor Friedrich Kröhnke: „Ein Roman rund um die Linkshändigkeit hatte gefehlt! Dabei ist der Text viel mehr: Kaminski erzählt von der deutschen Literaturszene, mal bitterbös, mal melancholisch, aber mit einem nicht auszurottenden Optimismus. Altgediente und neue Leser freuen sich dabei an seinem ganz eigenen Sound.“

Diesen „Sound“ kann man sich in einem Youtube-Video, das vom Karlsruher Literaturhaus erstellt wurde, anhören. Ich lese darin den Anfang des Romans, Dauer c. a. 10 Minuten:

Erster Lesetermin in 2021: Freitag, 10. 9. in der Lettrétage Berlin (genaue Adresse und Uhrzeit wird noch angegeben).